Europäische Union im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Das Europäische Parlament billigte am 26. März einen Plan für Rückkehrzentren für Migranten in Ländern außerhalb der EU, in denen Asylsuchende mit abgelehntem Antrag bearbeitet würden. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begrüßte die Abstimmung. Am 6. März hatten sich fünf Mitgliedstaaten darauf verständigt, Rückkehrzentren außerhalb Europas aufzubauen, und Österreich plante Rückkehrzentren mit vier weiteren EU-Staaten. Die Debatte verlief parallel zu Daten, wonach die Asylanträge in der EU und den assoziierten Ländern 2025 um rund ein Fünftel zurückgingen und die irregulären Grenzübertritte deutlich abnahmen. Die Sorge vor einer neuen Migrationsbewegung aus dem Nahen Osten wuchs im Laufe des Monats: Deutschlands Außenminister warnte davor, ein schwedischer Minister sah keine Anzeichen für einen Anstieg, Italien und Dänemark forderten einen Notfallplan, und beim Gipfel am 20. März sagte Polens Ministerpräsident Donald Tusk, die Union werde die migrationspolitischen Fehler von 2015 nicht wiederholen. Ein EU-Gesandter sagte, die vorübergehende Schutzregelung für ukrainische Flüchtlinge werde in ihrer jetzigen Form voraussichtlich nicht fortgeführt.
Ernährungs- und Klimavorschriften bildeten ein zweites Thema. Die EU ließ ihren Plan fallen, die Bezeichnung 'Veggie-Burger' zu verbieten, setzte aber ein Verbot für Bezeichnungen wie 'pflanzlicher Speck' fort, das nach Ansicht von Kritikern keinen klaren Nutzen für die Umwelt bringt. Sie legte ein Ziel fest, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent zu senken, und Kritiker verwiesen auf ein Schlupfloch, das den Klimaschutz verzögern könnte. Landwirte protestierten, nachdem das Handelsabkommen zwischen der EU und Australien Agrarprodukte liberalisiert hatte, und die Europäische Chemikalienagentur empfahl ein Verbot von PFAS mit bestimmten Ausnahmen.
Die Europäische Kommission erklärte, die EU-Förderung für die Biennale von Venedig könne wegen der Teilnahme Russlands gefährdet sein. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass die Mitgliedstaaten Geschlechtsänderungen aus anderen EU-Ländern anerkennen müssen, und Polen kündigte an, rechtmäßig in anderen EU-Staaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen anzuerkennen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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