Ostafrika im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In Ostafrika betraf die am meisten beachtete politische Meldung im April 2026 Mauritius und die Chagos-Inseln. Am 10. April ließ das Vereinigte Königreich einen Gesetzentwurf zur Übergabe der Inseln an Mauritius fallen, nachdem die USA Widerstand geleistet hatten. Mauritius richtete die Indian Ocean Conference aus, bei der Indiens Außenminister Jaishankar mit mauritischen Politikern zusammentraf. Bis zum 23. April hatte Mauritius Großbritannien eine Frist gesetzt, den Status der Inseln zu klären.
In Kenia drehte sich die Politik um die Vorbereitung auf die nächste Wahl. Vizepräsident Kithure Kindiki und Anne Waiguru warben in der Mount-Kenya-Region um Unterstützung für die Wiederwahl von Präsident William Ruto, während Berichte von wachsender Ablehnung gegen Ruto in der Region sprachen. Ein Streit um Wahlgebiete zwischen den Parteien UDA und ODM der Regierungskoalition ließ angeschlossene Parteien im Ungewissen. Ein kenianisches Gericht verlängerte eine Anordnung, die den Verkauf von Safaricom-Anteilen stoppt. Kenia wies einen UN-Bericht, der Polizisten des Landes während der Mission in Haiti Vergewaltigungen vorwirft, als unbegründet zurück und protestierte bei den Vereinten Nationen. Der Gouverneur von Bungoma, George Natembeya, entließ wegen schlechter Leistungen sein gesamtes Kabinett.
Anderswo in der Region verkleinerte Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan ihre Fahrzeugkolonne und senkte den Kraftstoffverbrauch, um Staatsausgaben zu verringern, und sagte später Maßnahmen zu, nachdem eine Kommission über die Gewalt rund um die Wahl 2025 berichtet hatte. In Südsudan setzte Präsident Salva Kiir nach einer Petition den Parlamentspräsidenten und dessen Stellvertreter ab. China gewährte Uganda 1 Million Dollar zur Unterstützung von Flüchtlingen angesichts von Finanzierungslücken.
Am 23. April ordnete ein südafrikanisches Gericht an, dass Sambia den Leichnam des früheren Präsidenten Edgar Lungu zurückgeben muss, was einen diplomatischen Streit vertiefte. Russland und Sambia planten ein Abkommen über visumfreies Reisen. Ruanda knüpfte die Entsendung mosambikanischer Truppen an EU-Gelder.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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