Daily brief
Eine von den USA finanzierte Ebola-Forschungseinrichtung in Kenia wird von Kritikern als Schaffung eines biomedizinischen Kastensystems beschrieben, das amerikanische Forscher gegenüber einheimischen Mitarbeitern und Gemeinden bevorzugt. Die Einrichtung, die Gegenstand von Protesten und einer gerichtlich angeordneten Sperrung war, steht im Mittelpunkt einer Debatte über Gerechtigkeit in der globalen Gesundheitsforschung. Gestern verlängerte ein kenianisches Gericht die Sperrung der Einrichtung um drei Wochen.
Eine Untersuchung der Krise der polizeilichen Rechenschaftspflicht in Kenia zeigt systemische Versäumnisse bei der Aufsicht und Disziplin, wobei Opfer von Polizeigewalt oft mit Hindernissen bei der Justiz konfrontiert sind.