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Präsidentin Sheinbaum behauptet nationale Souveränität und progressive Führung im Ausland, während sie anhaltender Kartellgewalt und internem Widerstand zu Menschenrechten gegenübersteht, während die Wirtschaft trotz operativer Rückschläge auf Energieausbau und Infrastruktur setzt.
April 2026
Woche vom 20. Apr., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
critical but not hostile
Die Wirtschaft konzentriert sich auf Energieausbau und große Infrastrukturprojekte, sieht sich aber operativen Störungen gegenüber. Die Regierung treibt die Entwicklung von unkonventionellem Gas voran und bildet ein Komitee zur Untersuchung von Fracking, während im Olmeca-Raffineriekomplex ein Feuer ausbrach. Sheinbaum bestritt zudem einen gemeldeten Einsturz an einem Maya-Zug-Abschnitt.
Sheinbaums Regierung nimmt eine härtere internationale Haltung ein und festigt die innenpolitische Kontrolle. Sie begrüßte ein Iran-USA-Waffenstillstandsabkommen, warb für Mexikos Führungsrolle in einer progressiven Allianz und ein neuer Außenminister trat seinen Posten an. Gleichzeitig spaltete sich ein Gouverneur von seiner Partei ab, um einen Partner zu fördern.
Kartellgewalt und Entführungen halten an, was internationale Sanktionen und grenzüberschreitende Sicherheitskoordination auslöst. Ein Bürgermeister wurde nach einer Entführung befreit, ein Unternehmen aus British Columbia bestätigte den Tod von neun Bergarbeitern nach einer Entführung, und die USA sanktionierten mexikanische Kartellmitglieder. US-mexikanische Behörden verschärften zudem die Grenzkontrollen.
Die gesellschaftliche Spannung konzentriert sich auf die defensive Haltung der Regierung gegenüber Menschenrechtskritik und Migrationsfragen. Sheinbaum wies einen UN-Bericht zu erzwungenen Verschwindenlassen zurück, während Amnesty International wegen der Vermisstenkrise einen nationalen Notstand forderte. Abgeschobene Ausländer stehen zudem in Mexiko in einer unsicheren Schwebe.