Daily brief
Der argentinische Kongress hat eine historische Arbeitsmarktreform verabschiedet, die den gesetzlichen Höchstarbeitstag von 8 auf 12 Stunden verlängert. Die Gesetzgebung, ein zentraler Teil der Wirtschaftsagenda von Präsident Javier Milei, führt auch Änderungen bei Abfindungen und Probezeiten für neue Mitarbeiter ein.
Ein potenzieller Kupferminen-Boom im Wert von 40 Milliarden Dollar in Argentinien hängt von den Plänen der Regierung ab, das nationale Gletscherschutzgesetz zu überarbeiten, das derzeit industrielle Aktivität in periglazialen Zonen einschränkt.
Das US-Justizministerium hat sich im Rahmen einer 18-Milliarden-Dollar-Klage von Burford Capital zur Verstaatlichung des Ölkonzerns YPF im Jahr 2012 auf die Seite Argentiniens gestellt.
Das staatliche Energieunternehmen YPF meldete einen Jahresverlust, den es auf hohe Steuerzahlungen und Währungsabwertung zurückführte.
Der Wirtschaftsplan von Präsident Javier Milei für 2026 sieht Steuersenkungen, Dollar-Kredite für Unternehmen und weitere Strukturreformen vor.