Daily brief
Google verlagert die Fertigung seiner High-End-Smartphones nach Vietnam, was eine bedeutende Verschiebung in der Lieferkette darstellt. In einem separaten Großdeal hat Apple sich Berichten zufolge für Googles Gemini-KI entschieden, um einige seiner kommenden KI-Funktionen, etwa für Siri, im Hintergrund zu betreiben, ohne sie als Google-Produkt zu kennzeichnen. Diese Partnerschaft wird als Rückschlag für OpenAI gewertet, das ebenfalls im Rennen war.
Die USA haben den Verkauf von Nvidias fortschrittlichen H200-KI-Chips an China unter strengen Sicherheitsauflagen bedingt genehmigt, eine Entscheidung, die mit der Trump-Administration in Verbindung gebracht wird. Chinesische Zollbeamte haben Berichten zufolge indes signalisiert, dass diese Chips nicht eingeführt werden dürfen, was Unsicherheit auf dem Markt schafft.
Notenbankchefs aus Neuseeland und Japan sehen sich Kritik ausgesetzt, weil sie sich mit dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, solidarisch erklärt haben. Dies unterstreicht Spannungen zwischen der Koordination von Zentralbanken und nationalen Interessen (fortlaufende Berichterstattung).
Die Europäische Union hat Bedenken gegenüber Elon Musks Satelliteninternetdienst Starlink geäußert, insbesondere bezüglich dessen Kontrolle über Satellitenfrequenzen. Der Dienst hat Berichten zufolge während Internetsperren in Iran kostenlosen Zugang bereitgestellt.
Der chinesische Handelsüberschuss ist trotz Zöllen Präsident Donald Trump um 20 % auf einen historischen Wert von 1,2 Billionen US-Dollar gestiegen und hat einen neuen Rekord erreicht.