Daily brief
US-Justizministerin Pam Bondi wurde in einer Kongressanhörung von Abgeordneten scharf zur Handhabung neu veröffentlichter Jeffrey-Epstein-Dokumente befragt. Die Akten belasten laut Berichten die Deutsche Bank in Epsteins Finanzgeschäften und enthalten ein Treuhanddokument, das früheren Aussagen eines ehemaligen JPMorgan-Managers widerspricht. Abgeordnete beider Parteien kritisierten das Ministerium dafür, Suchanfragen in der Epstein-Datenbank protokolliert zu haben.
Präsident Donald Trump kritisierte öffentlich den israelischen Präsidenten Isaac Herzog dafür, Ex-Premierminister Benjamin Netanyahu nicht begnadigt zu haben. Netanyahu kündigte an, Israel sei Trumps 'Board of Peace'-Initiative beigetreten. Herzog betonte die israelische Souveränität; eine Begnadigungsentscheidung stehe noch aus.
Die Trump-Regierung hob die rechtliche und wissenschaftliche Grundlage auf, die der Umweltbehörde EPA die Befugnis zur Regulierung von Treibhausgasen gab, und beseitigte damit die Basis für bundesweite Klimaregeln und Abgasnormen für Fahrzeuge.
Präsident Trump erklärte, ein Atomabkommen mit dem Iran könne binnen eines Monats erreicht werden, und warnte bei einem Scheitern der Gespräche vor 'sehr traumatischen' Folgen. Israels Premier Netanyahu sagte, Trump könne die Bühne für ein neues Abkommen bereiten, äußerte sich aber skeptisch.
Die Stadt Seattle einigte sich auf eine Zahlung von über 30 Millionen Dollar an die Familie eines von einem Polizisten getöteten indischen Studenten, womit eine Klage wegen der tödlichen Schüsse beigelegt wurde.