Zentralasien im August 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik in Zentralasien drehte sich im August 2026 um die Wahl zum neuen Kurultai in Kasachstan. Präsident Kassym-Schomart Tokajew sagte am 21. August, die Wahl werde ein neues Kapitel in der Geschichte des Landes aufschlagen. Die Abstimmung fand am 23. August mit einer Wahlbeteiligung von 72,15 Prozent statt, und die Regierungspartei gewann; oppositionelle Gruppen sind Berichten zufolge in Kasachstan verboten. Der neue Kurultai trat am 28. August in Astana zu seiner ersten Sitzung zusammen, wobei Tokajew dessen historische Verantwortung betonte.
Die zweite wichtige Entwicklung war die Annäherung zwischen Usbekistan und Aserbaidschan. Am 21. August dankte Ilham Alijew Schawkat Mirsijojew für die Unterstützung beim Wiederaufbau in den von Aserbaidschan zurückgewonnenen Gebieten. Beim Besuch Alijews in Taschkent am 23. August unterzeichneten die beiden Präsidenten einen Vertrag über ewige Freundschaft, setzten ein Handelsziel von einer Milliarde Dollar und vereinbarten den Ausbau der transkaspischen Verkehrsverbindungen. Mirsijojew sagte, beide Länder sprächen auf internationaler Bühne mit einer Stimme. Auch Aserbaidschan und Kirgisistan kündigten am 12. August engere Beziehungen an, und Aserbaidschan unterzeichnete neue Abkommen mit Turkmenistan.
Am Monatsende richtete sich die Aufmerksamkeit auf den Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Bischkek. Chinas Präsident Xi Jinping sprach von einem historischen Sprung in den Beziehungen zwischen China und Kirgisistan, und die Staatschefs Russlands, des Irans und Indiens wurden erwartet. Putin und der Armenier Nikol Paschinjan sollten sich am Rande treffen, und Alijew traf Paschinjan am 31. August in Bischkek. Zuvor, am 6. August, vereinbarten der Iran und Kirgisistan, Handel und Zusammenarbeit im Bergbau auszubauen, und Kirgisistan war Gastgeber eines Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion, an dem Paschinjan teilnahm.
Außerdem suchten Kasachstan und Usbekistan gemeinsam neue Exportmärkte in Syrien und im Irak, Tadschikistan und Turkmenistan unterzeichneten ein Kooperationsprogramm ihrer Außenministerien bis 2028, und Usbekistan setzte ein Verfassungsgesetz über die Präsidialverwaltung in Kraft.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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