Daily brief
Der indische Unionsminister Hardeep Puri bestritt jegliches Fehlverhalten, nachdem Oppositionsführer Rahul Gandhi im Parlament seine früheren Treffen mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein thematisiert hatte. Puri räumte einige Treffen ein, nannte die Vorwürfe jedoch eine 'Verleumdungskampagne'. Gandhi kritisierte zudem die Außenpolitik der Regierung und stellte Fragen zum Fall des Geschäftsmannes Anil Ambani.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte, es gebe keinen Grund anzunehmen, dass Vereinbarungen zwischen Russland und Indien nicht eingehalten werden. Ein hochrangiger Diplomat ergänzte, Moskau sei bereit, in den Beziehungen so weit zu gehen, wie Neu-Delhi es wünsche.
Abgeordnete der BJP verließen die Versammlung von Jammu und Kashmir, als der ehemalige Chief Minister Omar Abdullah während eines Tumults das Haus betrat.
Die USA entfernten einen Beitrag zu einem Indien-Handelsabkommen, der eine Karte mit dem von Pakistan verwalteten Kaschmir und Aksai Chin zeigte. Analysten erläuterten die Abschwächung entsprechender Faktenblätter und Erklärungen.
China erklärte, es 'respektiere' Indiens Bestrebungen für einen UN-Sicherheitsratssitz, während hochrangige Beamte beider Länder einen als freundlich und offen beschriebenen strategischen Dialog führten.