Daily brief
Sanae Takaichi hat einen Erdrutschsieg bei der Wahl in Japan errungen und damit ein neues, starkes Mandat sowie eine Supermehrheit für ihre Partei erhalten. Der Sieg verschafft ihr eine starke Position, um eine konservative Innen- und Außenpolitik voranzutreiben, einschließlich Änderungen an der japanischen Verfassung. Takaichi hat nach dem Ergebnis eine 'wichtige Politikänderung' versprochen.
Die japanische Premierministerin Takaichi hat Glückwünsche von Staats- und Regierungschefs erhalten, darunter Taiwans Präsident Lai, der bangladeschische Oppositionsführer Tarique Rahman und Präsident Donald Trump.
Das chinesische Außenministerium forderte Japan zur Besonnenheit und zu konkreten Schritten auf, um sich vom Militarismus zu lösen, und reagierte damit auf Takaichis Äußerungen zum Yasukuni-Schrein.
Es wurden Klagen eingereicht, um die japanische Parlamentswahl wegen ungleicher Wahlkreiseinteilung für ungültig zu erklären, während die Doppelwahl in Osaka eine hohe Zahl ungültiger Stimmen verzeichnete.