Daily brief
China beschuldigte Japan der Verherrlichung von Kriegsverbrechen, nachdem der japanische Premierminister Shigeru Ishiba eine rituelle Opfergabe an den Yasukuni-Schrein geschickt hatte, und bezeichnete den Schritt als offene Provokation gegen die internationale Gerechtigkeit und einen Affront gegen das menschliche Gewissen. Das chinesische Außenministerium erklärte, Japans Handlungen bedrohten Frieden und Gerechtigkeit. Die Kritik folgt auf ähnliche Verurteilungen aus China und Südkorea zu demselben Thema in den letzten Tagen.
In Hokkaido hat sich ein neuer zentristischer politischer Block gebildet, der darauf abzielt, eine demokratische Hochburg in der Region wieder aufzubauen.
Die japanische Regierungspartei hat eine Gruppe zur Diskussion einer Verfassungsrevision gebildet.
20 japanische Präfekturen haben mit ausländischen Regierungen Absichtserklärungen zur Sicherung von Arbeitskräften unterzeichnet.
Die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen findet in Kolumbien statt; Japan nimmt nicht teil.