Japan im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Japan gedachte im März 2026 des Großen Ostjapanischen Erdbebens und Tsunamis vor 15 Jahren. In Miyagi und Iwate fanden Gedenkfeiern statt; dort gelten weiterhin mehr als 2.500 Menschen als vermisst, 26.000 sind noch immer vertrieben. Die Polizei in Miyagi startete eine neue Suche nach Opfern und setzte an Küsten und Flussmündungen Taucher und Sonar ein. Die staatliche Wohnhilfe für Überlebende endet in diesem Monat für Bewohner in 15 Gemeinden. Am Standort Fukushima Daiichi begann Japan die 18. Einleitung aufbereiteten Abwassers ins Meer, die nach Angaben der Regierung und der UN-Atomaufsicht sicher ist; die Fischereiverbände der Präfektur Fukushima beschlossen, ihre freiwilligen Strahlenmessungen bei Meeresfrüchten nach mehr als zehn Jahren ohne nachgewiesene Belastung deutlich zu verringern.
Einwanderungs- und Gleichstellungspolitik waren die wichtigsten Regierungsthemen. Japan erhöhte die Gebühren für seine rund 4 Millionen ausländischen Einwohner so stark wie seit mehr als vier Jahrzehnten nicht mehr und wollte Einreisekontrollen vor der Ankunft einführen; die vorgeschlagene Obergrenze der Visagebühr steigt um mehr als das Zehnfache. Die Zahl chinesischer Touristen in Japan ging den dritten Monat in Folge zurück. Die Regierung billigte einen neuen Gleichstellungsplan mit Maßnahmen zur Förderung der Verwendung von Geburtsnamen und wollte die Kosten der Geburt vollständig über die gesetzliche Krankenversicherung abdecken. Premierministerin Sanae Takaichi sagte, die aktive Teilhabe von Frauen solle das Wirtschaftswachstum antreiben. Tausende demonstrierten in Tokio gegen ihre Politik, und Demonstranten wandten sich auch gegen einen Versuch, die Verfassung zu ändern.
Weitere Themen fanden öffentliche Aufmerksamkeit. Unbekannter Schaum in der Nähe von US-Militärstützpunkten auf Okinawa weckte Sorgen vor PFAS-Belastung, und die Behörden begannen Tests zu Zusammensetzung und Herkunft. Die Regierung warnte vor Masernausbrüchen in Tokio und anderen Großstädten. Die Präfektur Wakayama hob ihre Schätzungen für Tsunamihöhe und Schaden bei einem möglichen Nankai-Graben-Beben an. Evakuierte aus dem Nahen Osten trafen mit Charterflügen aus den Emiraten und Saudi-Arabien ein. Eine Helmpflicht für Radfahrer trat in Kraft, und Japan nahm den Mandschurenkranich aus der Gefährdungsgruppe seiner nationalen Roten Liste.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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