Daily brief
Die Polizei in der japanischen Präfektur Miyagi hat eine neue Suche nach Opfern des Erdbebens und Tsunamis von 2011 gestartet, wobei der Fokus auf Küstengebieten liegt, in denen Überreste übersehen worden sein könnten. Der Einsatz umfasst Taucher und Sonargeräte zur Durchsuchung von Meeresböden und Flussmündungen. Diese Bemühungen finden statt, während das Land der Katastrophe vor 15 Jahren gedenkt, bei der offiziell über 2.500 Menschen vermisst bleiben.
Eine junge japanische Aktivistin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichten von Überlebenden der Atombombenabwürfe zu teilen, mit der Aussage, dass 'niemand in Zukunft ein Hibakusha sein sollte'.
Der Verlag Shogakukan hat sich dafür entschuldigt, einen Autor wieder eingestellt zu haben, der früher wegen eines Sexualdelikts verurteilt worden war.
Fünfzehn Jahre nach dem Tohoku-Erdbeben ist der Weg nach Hause für viele vertriebene Bewohner weiterhin ungewiss, wobei anhaltende Herausforderungen beim Wiederaufbau und der Wiederherstellung der Gemeinden bestehen.
Der Verbleib von fehlendem Betontrümmern unter dem Reaktor 1 des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi ist 15 Jahre nach den Kernschmelzen weiterhin ein Rätsel.