Pakistan im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Januar 2026 wurde die politische Agenda Pakistans vom Board of Peace bestimmt, einer von US-Präsident Donald Trump vorgestellten Initiative mit Schwerpunkt Gaza. Am 21. Januar nahmen acht mehrheitlich muslimische Länder, darunter Pakistan, Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate, die Einladung zum Beitritt an, und das pakistanische Außenministerium bestätigte die Zusage. Premierminister Shehbaz Sharif bestätigte die Entscheidung bei Treffen mit Trump und weiteren Staats- und Regierungschefs am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der Verteidigungsminister verteidigte den Schritt gegen Kritik im Inland. Bis zum 28. Januar wurde Pakistan unter 26 Gründungsmitgliedern geführt; die G7 und andere Großmächte fehlten. Ende des Monats forderte die Partei Jamaat-e-Islami die Oppositionsparteien auf, sich offen gegen jeden Plan zu stellen, pakistanische Truppen nach Gaza zu entsenden. In Davos führten Sharif und der Chef der Verteidigungsstreitkräfte Asim Munir außerdem getrennte Treffen mit dem US-Außenminister und dem Präsidenten Aserbaidschans.
Ein zweiter Strang war Pakistans Diplomatie zum Iran. Außenminister Ishaq Dar äußerte am 17. Januar in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi die Hoffnung auf Frieden und Stabilität im Iran. Am 29. Januar besprachen Sharif und der iranische Präsident per Telefon regionale Fragen, und Pakistan sprach sich für Diplomatie aus, zeigte sich aber besorgt über die erneuten Spannungen zwischen dem Iran und den USA und lehnte jede ausländische Einmischung ab. Präsident Asif Ali Zardari und Sharif führten zudem Gespräche mit Vertretern der Vereinigten Arabischen Emirate, und Munir traf seinen türkischen Amtskollegen.
Im Inland dauerte der Konflikt zwischen der Regierung und der PTI an. Der Chefminister von Khyber Pakhtunkhwa, Sohail Afridi, erklärte, in der Provinz seien Militäroperationen ohne die Zustimmung der Provinzregierung angeordnet worden. Ein Gericht in Islamabad erließ in einem Cyberkriminalitätsfall einen Haftbefehl ohne Kaution gegen ihn, und am 29. Januar kündigte er einen nächtlichen Sitzstreik an, nachdem ihm und weiteren PTI-Führern erneut der Zutritt zu Imran Khan im Adiala-Gefängnis verwehrt worden war. Die PTI stellte offizielle Darstellungen zu Khans Gesundheit in Frage. Das pakistanische Außenministerium wies die Kritik der EU an den Verurteilungen der Aktivisten Imaan Mazari und Hadi Khatri als innere Angelegenheit zurück, und am 30. Januar strich ein Gericht in Islamabad einen Verweis auf 'terroristische Staaten' aus seinem schriftlichen Urteil.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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