Daily brief
US-Vizepräsident JD Vance ist zu hochriskanten Friedensgesprächen mit dem Iran in Islamabad, Pakistan, eingetroffen, die als ‚Schicksalsentscheidend‘ für den laufenden Konflikt bezeichnet werden. Eine iranische Delegation unter Leitung von Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf ist ebenfalls eingetroffen, doch der Iran erklärt, die Gespräche würden erst beginnen, wenn nicht näher bezeichnete Vorbedingungen der USA erfüllt seien. Präsident Donald Trump, der nicht direkt beteiligt ist, verschärfte seinen Ton gegenüber dem Iran und erklärte, die Straße von Hormus werde ‚recht bald‘ geöffnet sein, während Vance den Iran warnte, die USA nicht zu ‚spielen‘. Pakistan hat die Gespräche ermöglicht; Beamte äußerten Hoffnung auf ein positives Ergebnis und warnten vor den Folgen eines Scheiterns.
Die Äußerung des pakistanischen Verteidigungsministers Khawaja Asif über Israel, man solle ‚in der Hölle brennen‘, löste einen Wortwechsel aus; Israel verurteilte Pakistan als Vermittler und bezeichnete die Kommentare als ‚empörend‘.
Der saudische Finanzminister besuchte Pakistan zu Gesprächen, während China Berichten zufolge ebenfalls eine wichtige Rolle hinter den Kulissen der pakistanischen Vermittlungsbemühungen spielte.