Daily brief
Die Bursa Malaysia schloss im Minus, da die Vorsicht der Anleger angesichts steigender Ölpreise und zunehmender Spannungen im Nahen Osten wuchs. Der Straits Times Index in Singapur schloss ebenfalls nahezu unverändert, wobei Analysten dieselben geopolitischen Sorgen in der Region nannten. In ganz Südostasien haben Unternehmen Berichten zufolge über 200 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren, aus Angst vor einem größeren Konflikt mit Iran.
Regierungen in Südostasien bemühen sich um Öllieferungen; Indonesiens Regierung sucht Rohöl 'von überall' und Bangladesch beantragt eine US-Ausnahmegenehmigung für den Import von russischem Diesel, während eine IWF-Warnung vor einem Energieschock im Raum steht.
Die Inflation bei den medizinischen Kosten in Singapur soll in diesem Jahr einen Rekordwert von 16,9 % erreichen, was den Lebensversicherungsverband zu einem Aufruf für gemeinsames Handeln aller Beteiligten veranlasst.
Thailands Premierminister versicherte, das Land befinde sich nicht in einer Energienotlage und wies Befürchtungen über Dieselpreise von 60 Baht pro Liter zurück; das Zollamt kündigte unterdessen an, eine Steuerschlupflücke zu schließen und eine 40%ige Abgabe auf Importpakete zu erheben.
App-Stores in Singapur werden bald Nutzer unter 18 Jahren über Singpass, Gesichtsscans oder Kreditkartenüberprüfung identifizieren, um Altersbeschränkungen durchzusetzen.