Südasien im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Januar 2026 wurde die Politik in Südasien und im benachbarten Südostasien vom Vorlauf der 13. Parlamentswahl in Bangladesch bestimmt, der ersten seit dem Sturz von Sheikh Hasina. Mehr als ein Drittel der Wahllokale wurde als riskant eingestuft, und der offizielle Wahlkampf begann am 22. Januar mit über 127 Millionen registrierten Wählern. Der kommissarische BNP-Vorsitzende Tarique Rahman traf britische, schweizerische, amerikanische und EU-Diplomaten, und China bekräftigte seine Unterstützung für den, wie es sagte, demokratischen Übergang in Bangladesch. Am 20. und 21. Januar zog Indien die Familien seiner Diplomaten aus Bangladesch ab. Am 25. Januar hielt Hasina aus Indien ihre erste öffentliche Ansprache, die Dhaka kritisierte, und am 29. Januar bezeichnete sie die Wahl als Farce. Anderswo in der Region sprach ein Gericht in Manila den früheren Abgeordneten Arnie Teves am 16. Januar vom Mordvorwurf frei; er bleibt wegen separater Terrorismusvorwürfe in Haft.
Myanmar hielt die drei Phasen seiner vom Militär geführten Wahl ab, die am 25. Januar endeten, und die vom Militär gestützte USDP gewann eine Mehrheit. Die ASEAN erklärte, keine Beobachter zu entsenden, und ihre Außenminister sagten am 30. Januar, sie erkennten das Ergebnis 'vorerst' nicht an. Nach Angaben der UN wurden während der Wahl mindestens 170 Menschen bei Luftangriffen getötet. Vor dem Internationalen Gerichtshof begannen am 12. Januar die Anhörungen im Völkermordverfahren wegen der Rohingya, und Myanmar bezeichnete das Verfahren als fehlerhaft und unbegründet.
In Vietnam hielt die Kommunistische Partei ab dem 19. Januar ihren 14. Parteitag ab, wählte ein Zentralkomitee mit 200 Mitgliedern und ein Politbüro mit 19 Mitgliedern und bestätigte To Lam als Generalsekretär. Xi Jinping führte am 26. Januar ein Telefonat mit ihm, und Vietnam und die Europäische Union hoben ihre Beziehungen am 29. Januar auf eine umfassende strategische Partnerschaft an.
Weitere Meldungen: Indonesien, Pakistan, Kambodscha und mehrere Staaten des Nahen Ostens traten Donald Trumps Board of Peace für Gaza bei. Der thailändisch-kambodschanische Grenzstreit stand oben auf der Tagesordnung der Klausurtagung der ASEAN-Außenminister. Japan und die Philippinen unterzeichneten Verteidigungsabkommen, Singapurs Parlament setzte Pritam Singh als Oppositionsführer ab, und Malaysia fror Beschaffungsentscheidungen von Armee und Polizei im Zuge einer Korruptionsermittlung ein.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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