Alpenregion im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Wirtschaft der Alpenregion stand im Juli 2026 im Zeichen des Konzernumbaus bei Nestlé. Nachdem am 22. Juli berichtet worden war, das Unternehmen stehe kurz vor dem Verkauf seiner europäischen Mineralwassersparte, kündigte Nestlé am 23. Juli an, durch eine Abspaltung seines Wassergeschäfts 3 Milliarden Euro erlösen zu wollen. Zudem will der Konzern zum Jahresende ein Werk in Ungarn schließen, investiert aber 520 Millionen Franken in ein Tierfutterwerk in Italien und rund eine halbe Milliarde Dollar in ein Nescafé-Werk in Thailand. Nestlé erklärte, Verbraucher mieden mittelgroße Packungen angesichts des Preisdrucks.
Im Bankwesen erklärte die Schweizerische Nationalbank am 2. Juli, die UBS könne Verluste in einer Krise verkraften, und die Bank startete einen Test von US-Bankdienstleistungen für vermögende amerikanische Kunden. Die US-Börsenaufsicht SEC räumte ein rechtliches Hindernis für den Abwicklungsplan der UBS aus dem Weg. Am 29. Juli meldete die UBS für das zweite Quartal einen um 17 Prozent höheren Nettogewinn von 2,8 Milliarden Dollar und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Dollar an. Julius Bär verbuchte einen Rekordgewinn im ersten Halbjahr, und die Bank Austria meldete nach einer Übernahme, die 2.500 Firmenkunden hinzufügte, einen höheren Halbjahresgewinn. Unicredit erklärte, sie erwarte die Übernahme der Commerzbank.
Die Übernahmetätigkeit war rege. Novartis vereinbarte den Kauf des britischen Unternehmens Myricx Bio für bis zu 1,5 Milliarden Dollar, und ABB kündigte am 16. Juli den Erwerb des britischen Unternehmens Rotork für zwischen 5,5 und 5,6 Milliarden Dollar an und will weitere Zukäufe verfolgen. Samsung Biologics vereinbarte den Kauf eines Schweizer Peptidherstellers für 1,8 Milliarden Dollar, und Ipsen will das Schweizer Biotechunternehmen Memo in einem Geschäft kaufen, das über 800 Millionen Dollar hinausgehen könnte. Stadler wurde Ziel eines Cyberangriffs mit einer Forderung von 10 Millionen Franken, und die Europäische Union verschärfte ihr Kartellverfahren gegen Sika.
In Kroatien wurden sechs batterieelektrische Züge für 53,6 Millionen Euro bestellt, und die Preise für Cherrytomaten stiegen auf bis zu 15 Euro pro Kilo. Das Schweizer Kernkraftwerk an der Aare durfte am 27. Juli nach einer hitzebedingten Abschaltung mit verringerter Leistung wieder anfahren.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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