Östlicher Balkan im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Osten des Balkans stand im Mai 2026 die rumänische Wirtschaft unter dem Druck auf die Währung während einer politischen Krise. Am 4. Mai erreichte der Leu einen neuen Tiefstand, und am 5. Mai gab die Zentralbank bis zu 2 Milliarden Euro aus, um ihn zu stabilisieren. S&P bestätigte am 18. Mai Rumäniens Rating und verwies auf eine erwartete rasche politische Normalisierung und Haushaltskonsolidierung, und Fitch erklärte, es erwarte, dass Rumänien den gesamtwirtschaftlichen Schaden begrenzen werde. Die Zentralbank wies jedes Risiko eines Zahlungsausfalls zurück und hob ihre Inflationsprognose für Ende 2026 auf 5,5 Prozent an. Berichten zufolge droht Rumänien der Verlust von 15 Milliarden Euro an EU-Aufbaumitteln wegen Verzögerungen bei der Gesetzgebung und bei Investitionen, während es das Programm neu verhandelte, um 4,9 Milliarden Euro an Zuschüssen vollständig abzurufen.
Die Wirtschafts- und Investitionsnachrichten aus Rumänien betrafen viele Branchen. Tenaris übernahm Artrom, den größten Rohrhersteller des Landes, und Rumänien strebte einen Vertrag mit Rheinmetall über 1 Milliarde Euro an, um die Werft Mangalia aus der Insolvenz zu holen. Die Regierung stellte 700 Millionen Lei für das Rabla-Programm bereit, das den Kauf in Europa hergestellter Autos und Speicherbatterien fördern soll. Das Gasprojekt Neptun Deep erreichte die Phase der Rohrverlegung, und zwei große Verteidigungs- und Infrastrukturaufträge wurden mit Finanzierung aus dem EU-Instrument SAFE unterzeichnet. Neue Züge standen still, weil der Lieferant die Wartungsinfrastruktur nicht lieferte. Die Patria Bank meldete einen Anstieg des Nettogewinns im ersten Quartal um 12 Prozent.
In Bulgarien erreichte die Inflation im jüngsten Wert 7,1 Prozent, und Ökonomen warnten vor Preiskontrollen und Defizitsorgen. S&P hob den Ausblick für Bulgarien an und prognostizierte stärkeres Wachstum. Bulgarien erhöhte die Mindestrente auf 347,51 Euro; Sozialversicherungsgrenzen und Rentenzahlungen steigen ab August. Die EU erklärte, Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung würden 430 Millionen Dollar an gesperrten Mitteln freigeben. Solarstrom deckte erstmals kurzzeitig den gesamten Strombedarf des Landes, während kleine Läden in Not gerieten, weil Kunden zu großen Handelsketten wechselten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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