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Die angekündigte Rücktrittserklärung des serbischen Präsidenten Vucic und die darauffolgenden Proteste dominieren den Zeitraum, während die Proteste in Albanien gegen das Kushner-Resort und die vorgezogenen Wahlen im Kosovo die regionale Instabilität unterstreichen. Wirtschaftliche Schritte wie der NIS-Deal und das von China unterstützte Autobahnprojekt in Montenegro signalisieren wechselnde Allianzen.
Redaktionell kuratierte Konflikte und Rivalitaeten, an denen Balkan beteiligt ist. Klappen Sie ein Panel auf, um die einzelnen Konfliktpunkte darin zu sehen.
Serbiens Regierungspartei sieht sich anhaltenden Protesten ausgesetzt, nachdem der toedliche Einsturz eines renovierten Bahnhofsvordachs in Novi Sad jahrelange unkontrollierte Bauvergabe offenlegte, waehrend Belgrad westlichen Druck wegen Sanktionen und Energieanlagen gegen seine Beziehungen zu Moskau und Peking abwaegt. Albaniens Kueste ist zu einem eigenen Brennpunkt geworden, seit ein mit Kushner verbundenes Resortprojekt Massenproteste, Umweltwarnungen und die Pruefung durch Bruessel auf sich zieht, waehrend die Regierung die Investition als Wachstumstreiber verteidigt. Gemeinsam zeichnen beide Faelle ein wiederkehrendes regionales Muster: politische Eliten, die auslaendisches Kapital und auslaendische Schutzmaechte umwerben, waehrend sie innenpolitisch mit Forderungen nach Rechenschaft konfrontiert sind.
Redaktionelle Haltung der Quellen, die diesen Monat am meisten ueber Balkan berichten.
Serbiens Energiesektor erlebt eine bedeutende Verschiebung, da Serbien und Ungarns MOL einen Vertrag zum Kauf des russischen Anteils an NIS unterzeichnen, während das US-Finanzministerium die Lizenz für NIS-Betrieb verlängert. Montenegros von China gebautes Autobahnprojekt beginnt, während Serbiens Präsident Sanktionen gegen China öffentlich ablehnt.
Serbiens Präsident Vucic kündigt seinen Rücktritt bis Ende Juli an, was eine politische Neuausrichtung auslöst; Kritiker verbinden Montenegros EU-Weg mit Bedrohungen für sein Regime. Kosovo hält vorgezogene Neuwahlen ab, bei denen der Premierminister gewinnt, aber keine Mehrheit erhält, während Deutschland und Frankreich den EU-Beitritt auf einem Balkan-Gipfel vorantreiben.
Die Sicherheitsbedenken verschärfen sich, da bei der Durchsuchung des Hauses des Verdächtigen des Sarajevo-Scharfschützen 'erhebliche' Beweise gefunden werden und die montenegrinische Polizei und das FBI einen iranischen Hacker festnehmen. Serbien kündigt die Wiedereinführung des Militärdienstes an, während die NATO ihre Mission im Kosovo anpasst.
Albaniens 'Flamingo-Revolution'-Proteste gegen das Kushner-verbundene Resort dauern über einen Monat an und fordern den Rücktritt von Premierminister Rama. In Serbien gehen die Proteste trotz Vucics Rücktrittsankündigung weiter, wobei Demonstranten ankündigen, den Druck aufrechtzuerhalten.