Baltische Staaten im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im Mai 2026 wurde die Sicherheitslage in den baltischen Staaten von Drohnen bestimmt, die in den Luftraum Estlands, Lettlands und Litauens eindrangen. Am 19. Mai schoss ein NATO-Kampfjet, ein rumänisches Flugzeug unter NATO-Kommando, über Estland eine eingedrungene Drohne ab; im Süden des Landes wurde vorübergehend Luftalarm ausgelöst, der später aufgehoben wurde. Estland machte Russland für das Eindringen verantwortlich, während Russland behauptete, Kiew plane, Drohnen von Lettland aus zu starten.
Am stärksten betroffen war Lettland. Zu Monatsbeginn stürzten dort weitere Drohnen ab, und Behörden berichteten von einem mutmaßlichen ukrainischen Drohnenvorfall und beschuldigten Russland, eine Drohne habe ein Öllager getroffen. Lettland protestierte bei Russland. Lettlands Ministerpräsident trat zurück, nachdem verirrte ukrainische Drohnen in den Luftraum des Landes eingedrungen waren, und der Umgang der Regierung mit den Luftraumverletzungen wurde kritisiert. Am 19. Mai endete ein Luftalarm, der den größten Teil Lettlands betroffen hatte, mit Ausnahme von Krāslava und Ludza; in mehreren Gebieten wurden Prüfungen ausgesetzt. Am 20. Mai behauptete Russland, die Ukraine habe lettische Drohnen genutzt, und deutete Vergeltung an. Lettland bestellte weitere Abfangdrohnen vom Typ Blaze und plante, an der Grenze Abfangdrohnen und automatisierte Geschütztürme einzusetzen.
Litauen löste am 20. Mai nach einer Drohnensichtung einen wahrscheinlichen Luftalarm in Vilnius und den Grenzregionen aus, und der Chef des Staatssicherheitsdienstes nannte die Lage zunehmend angespannt. Ein Vertreter sagte, das Drohnenfrühwarnsystem des Landes funktioniere nicht richtig; eine dort abgestürzte Drohne wurde kontrolliert gesprengt. Der Ministerpräsident sagte am 21. Mai, nach dem Alarm in Lettland bestehe keine unmittelbare Gefahr. Litauen warf Russland eine Informationskampagne im Zusammenhang mit den Drohnenvorfällen vor und warnte, Russland könne GPS-Signale bis tief nach Europa stören. Estland verlängerte die nächtlichen Grenzschließungen in Narva und im Südosten und kaufte drei weitere Chunmoo-Raketenwerfer.
Darüber hinaus wolle die NATO Berichten zufolge die Kräfte verstärken, die im Kriegsfall das Baltikum verteidigen sollen. Litauens Präsident sagte, Litauen werde erst nach einem Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran Truppen in die Straße von Hormus entsenden, und das Land sei bereit, mehr US-Truppen aufzunehmen, falls Kräfte aus Deutschland abziehen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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