Belarus im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik in Belarus im April 2026 wurde von einer Reihe öffentlicher Äußerungen von Präsident Alexander Lukaschenko zu den Vereinigten Staaten, zum Iran und zum Krieg in der Ukraine geprägt. Am 2. April sagte er, er habe Donald Trump geraten, Israel gegen den Iran kämpfen zu lassen, und am 10. April erklärte er beim Empfang ausländischer Botschafter, die Weltpolitik werde vom „Recht des Stärkeren“ bestimmt. Am 17. April kritisierte er die US-Politik und kommentierte den amerikanisch-iranischen Schlag, am 18. April lehnte er ein Bündnis mit den USA gegen Russland ab, und am 19. April äußerte er sich zu Trump, Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin. Am 20. April sagte er, Belarus werde im Angriffsfall „alles“ einsetzen, und Russland werde sich anschließen. Selenskyj hatte Belarus am 17. April davor gewarnt, sich Russlands Krieg anzuschließen.
Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, das von Russland geführte Bündnis, war das zweite Thema. Lukaschenko mahnte am 6. April zur Vorsicht im Umgang mit Armenien. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am 20. April, der Organisation fehle es an strenger Disziplin, und Armenien kündigte an, seine Aktivitäten in ihr nicht zu verstärken. Am 23. April brachte der armenische Ministerpräsident Nikol Paschinjan erneut einen Austritt ins Gespräch; eine formelle Entscheidung wurde nicht bekannt gegeben.
Die Beziehungen zu Russland gingen weiter: am 12. April besprachen Putin und Lukaschenko telefonisch die Zusammenarbeit zwischen Belarus, Russland und Nordkorea. Belarus plant, bis zum 1. August eine Botschaft in Nordkorea zu eröffnen, und Lukaschenko bestätigte, an der Siegesparade in Moskau teilzunehmen.
Mit den westlichen Nachbarn war das wichtigste Ereignis am 28. April die Freilassung des inhaftierten polnischen Journalisten und Sacharow-Preisträgers Andrzej Poczobut durch Belarus in einem von den USA vermittelten Austausch. Polens Außenminister hoffte auf ein neues Kapitel in den Beziehungen. Litauens Ministerpräsident schloss eine Annäherung ohne Zeichen des guten Willens aus Minsk aus, und ein litauischer Staatsbürger wurde in Belarus zu 15 Jahren Haft verurteilt. Belarus entzog einem Nobelpreisträger den Pass. Im Inland hielt Lukaschenko eine Beratung zum Gebiet Mogiljow ab, und Dmitri Schuk wurde als neuer Informationsminister vorgestellt.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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