Frankreich im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In Frankreich war im Januar 2026 der offene Streit zwischen Präsident Emmanuel Macron und US-Präsident Donald Trump um Grönland das beherrschende politische Thema. Frankreich lehnte Trumps Einladung zu einer Friedensinitiative für Gaza ab, und am 20. Januar drohte Trump mit Zöllen von 200 Prozent auf französische Weine. Am selben Tag gerieten beide öffentlich aneinander, wegen Grönland und wegen der G7-Pläne: Trump veröffentlichte private Textnachrichten, in denen Macron die Grönland-Idee infrage stellte, und kündigte an, nicht an einem geplanten G7-Treffen in Paris teilzunehmen. In Davos machte sich Trump am 21. Januar über Macrons Sonnenbrille lustig und brachte erneut die Idee eines Kaufs Grönlands durch die USA ins Spiel. Frankreich beantragte formell ein NATO-Manöver in Grönland und wollte dort am 6. Februar ein Konsulat eröffnen. Am 22. Januar begrüßte Macron eine Entspannung im transatlantischen Verhältnis, und am 28. Januar bezeichnete er den Streit bei einem Treffen mit dänischen und grönländischen Vertretern in Paris als strategischen Weckruf für Europa und bekräftigte die Unterstützung für deren Souveränität. Eine Äußerung von NATO-Generalsekretär Mark Rutte, Europa könne sich ohne die USA nicht verteidigen, stieß in Frankreich auf öffentlichen Widerspruch.
Zur Ukraine trafen sich die Verbündeten der Koalition der Willigen am 6. Januar in Paris, unter Beteiligung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Frankreich und das Vereinigte Königreich sagten zu, im Rahmen eines vorgeschlagenen Friedensabkommens Truppen zu entsenden, und Macron erklärte, er wolle so bald wie möglich mit Wladimir Putin sprechen. Ukrainische und US-Verhandlungsteams trafen sich am folgenden Tag in Paris. Frankreich erklärte zudem, es billige die Methode der USA beim Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro nicht. Gemeinsam mit Großbritannien und Deutschland verurteilte es die Tötung von Demonstranten im Iran.
Innenpolitisch begann am 13. Januar der Berufungsprozess gegen Marine Le Pen wegen der Beschäftigung parlamentarischer Assistenten für ihre Partei Rassemblement National; vom Ausgang hängt ab, ob sie 2027 bei der Präsidentschaftswahl antreten kann. Die Regierung überstand Misstrauensvoten wegen des EU-Mercosur-Abkommens. Die Nationalversammlung verabschiedete am 27. Januar den Verteidigungshaushalt 2026, und am 30. Januar setzte die Regierung mit einer besonderen Verfassungsbefugnis eine abschließende Abstimmung über den Haushalt 2026 in der Nationalversammlung durch.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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