Deutschland im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im März 2026 wurden die Wirtschaftsmeldungen aus Deutschland von der Autoindustrie bestimmt. Am 10. März kündigte Volkswagen an, bis 2030 in Deutschland bis zu 50.000 Stellen abzubauen; Konzernchef Oliver Blume sagte, das Unternehmen müsse jedes Jahr Milliarden einsparen, nachdem sein Gewinn um fast die Hälfte gefallen sei. Volkswagen erklärte, die US-Zölle hätten das Unternehmen 2025 5,8 Milliarden Dollar gekostet, und Hyundai überholte es erstmals beim Jahresgewinn. BMW meldete einen Gewinnrückgang von 11,5 Prozent, Daimler Truck einen von 34 Prozent. Volkswagen soll zudem in Gesprächen sein, in einem deutschen Werk Teile für Israels Iron Dome herzustellen, schloss aber Waffenproduktion an seinem Standort Osnabrück aus. Im Tesla-Werk bei Berlin gewann die gewerkschaftsunabhängige Liste die Betriebsratswahl gegen die IG Metall.
Der Krieg unter Beteiligung des Iran trieb die Energiekosten in die Höhe. Die Kraftstoffpreise erreichten ein Zweijahreshoch, und Diesel stieg über 2,15 Euro pro Liter. Bundeskanzler Friedrich Merz vertagte eine Entscheidung über eine Senkung der Kraftstoffsteuer, und am 26. März billigte das Parlament neue Regeln für Tankstellen, darunter die Vorgabe, Preise nur einmal am Tag zu ändern. Deutschland, Österreich und Japan gaben Teile ihrer Ölreserven frei. Die deutsche Inflation zog wieder an, das Ifo-Institut warnte, bis zu 90 Prozent der deutschen Industrie könnten betroffen sein, und die Lufthansa setzte ihre Nahost-Flüge bis Oktober aus.
Der Verteidigungssektor wuchs. Rheinmetall meldete einen Ergebnisanstieg von 45 Prozent und eine höhere Dividende und kündigte eine Partnerschaft mit Boeing für große Kampfdrohnen an. Ein Konsortium aus Airbus und Rheinmetall wurde für den Bau eines militärischen Satellitenkommunikationsnetzes ausgewählt. UniCredit legte am 16. März ein Übernahmeangebot für die Commerzbank vor, mit dem Ziel eines Anteils von mehr als 30 Prozent, und die SPD lehnte es förmlich ab.
Weitere Meldungen betrafen den Verkauf des Taiwan-Geschäfts von Delivery Hero an Grab für einen Betrag zwischen 600 und 770 Millionen Dollar. BASF eröffnete einen milliardenschweren Produktionsstandort in Zhanjiang in China, und Telekom und SAP kündigten neue KI-Initiativen an. Ein Streik des Bodenpersonals legte die meisten Flüge an den Berliner Flughäfen lahm.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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