Daily brief
Hunderte Filmschaffende haben ihre Unterstützung für den unter Druck geratenen Direktor der Berliner Internationalen Filmfestspiele bekundet, der wegen eines Fotos mit einer palästinensischen Flagge in der Kritik steht. Die Berlinale-Leitung war zu einer Krisensitzung einbestellt worden, nachdem auf dem Festival in einer Rede der Begriff 'Völkermord' im Zusammenhang mit Gaza verwendet worden war. Die Position des Festivalchefs steht weiter unter intensiver öffentlicher und politischer Beobachtung.
Ein Gericht hat die Einstufung der AfD als Verdachtsfall vorläufig gestoppt, während ein öffentlich-rechtlicher Sender seine Berichterstattung über die Partei verteidigte.
Eine deutsche Gewerkschaft kritisierte Tesla-Chef Elon Musk scharf als undemokratisch, während sich der Arbeitskampf im Werk des Unternehmens bei Berlin zuspitzt.
Der Deutsche Bundestag verabschiedete eine Reform, die leiblichen Vätern mehr Rechte einräumt.
Das Land Nordrhein-Westfalen kündigte an, Jesiden vor Abschiebung schützen zu wollen.