Nordische Länder im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Grönland stand im Mai 2026 im Mittelpunkt der nordischen Politik. Trumps Gesandter Landry traf am 17. Mai zu Gesprächen in Nuuk ein und sagte, er wolle zuhören und lernen; den Berichten zufolge verlangten die USA jedoch eine bedeutende Rolle in dem Gebiet und, laut einem Bericht, ein Vetorecht bei Geschäften mit China. Nach den Gesprächen erklärte Grönland erneut, es sei „nicht zu verkaufen“, und die EU verstärkte ihr diplomatisches Engagement auf der Insel. Am 21. Mai eröffneten die USA ein Konsulat in Grönland; der Gesandte sagte, die USA müssten wieder „Fuß fassen auf Grönland“. Die Eröffnung stieß auf Proteste. Grönlands Regierungschef sagte, die US-Militärpräsenz sei Teil laufender Gespräche, auch über neue Stützpunkte.
Die NATO-Außenminister trafen sich am 21. und 22. Mai in Schweden, um über Ukraine-Hilfen zu beraten; der türkische Außenminister nahm vor einem Gipfel in Ankara teil. US-Außenminister Marco Rubio bestritt, dass die Truppenabzüge der USA als Strafe gedacht seien. Zuvor hatte die NATO die USA um Klarstellung zum geplanten Abzug aus Deutschland gebeten. Finnlands Präsident Alexander Stubb stimmte zu, dass die EU einen Dialog mit Russland beginnen müsse, ein Vermittler wurde aber nicht genannt. Finnland forderte später von der Ukraine, finnisches Gebiet nicht für Angriffe auf Russland zu nutzen, und bestellte den russischen Botschafter ein; Norwegens Verteidigungsminister sagte, eine stärkere NATO komme.
Indiens Premierminister Narendra Modi besuchte ab dem 17. Mai Schweden und Norwegen. Von der Leyen sprach von einer „dynamischen neuen Ära“ in den Beziehungen zwischen der EU und Indien, und Indien und Norwegen unterzeichneten fünf Abkommen zu Wissenschaft und Innovation. Modi beantwortete keine Fragen norwegischer Journalisten, was Kritik des indischen Oppositionsführers Rahul Gandhi hervorrief.
In Dänemark scheiterten die Regierungsbildungsgespräche am 8. Mai, und die Gespräche über eine Mitte-rechts-Koalition brachen am 22. Mai ab. Am 23. Mai beauftragte König Frederik Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erneut mit der Regierungsbildung, und die Gespräche liefen zum Monatsende weiter. In Reykjavik gewann die Unabhängigkeitspartei die Kommunalwahl am 17. Mai deutlich. Malaysia verurteilte die Entscheidung Norwegens, eine Exportlizenz für Raketen zu widerrufen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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