Russland im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Russlands Wirtschaft war im Juni 2026 von einer Treibstoffkrise geprägt, nachdem die Ukraine wiederholt Raffinerien und Ölanlagen mit Drohnen angegriffen hatte. Russland verbot am 1. Juni die Ausfuhr von Flugbenzin bis zum 30. November, und seine Ölförderung fiel auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Die Rationierung breitete sich auf Moskau, die Krim, Kaliningrad, Wolgograd und Irkutsk aus, und die Preise an den Tankstellen überschritten 100 Rubel. Am 26. Juni verlängerte Putin das Verbot von Ölexporten unter der Preisobergrenze bis Ende 2027. Am 28. Juni räumte er Treibstoffknappheit ein, wies führende Unternehmen an, die Versorgung sicherzustellen, und setzte eine Arbeitsgruppe ein; am folgenden Tag sagte er, die Warteschlangen bestünden fort.
Sanktionen und Tanker-Beschlagnahmungen waren das zweite große Thema. Am 9. Juni schlug die EU ein 21. Sanktionspaket vor, das Banken ins Visier nimmt, russischen Soldaten die Einreise in die EU verbietet und Patriarch Kirill einschließt; am 15. Juni weitete sie die Sanktionen auf Tochterfirmen von Lukoil und Gazprom Neft sowie auf Personen der Schattenflotte aus. Die EU-Staats- und Regierungschefs einigten sich am 18. Juni darauf, die Sanktionen um zwölf Monate zu verlängern, und die Kommission stellte klar, dass jeder Handel mit russischem LNG für EU-Unternehmen ab 2027 verboten ist. Die G7-Staats- und Regierungschefs versprachen, die Sanktionen gegen russische Energie zu verschärfen, und die USA ließen eine Ausnahmegenehmigung für russisches Öl auslaufen. Frankreich und Großbritannien beschlagnahmten jeweils einen Tanker der russischen Schattenflotte, und Großbritannien setzte eine Frist bis Januar 2027 für ein Verbot von Kraftstoff aus russischem Rohöl. Indiens Importe von russischem Öl sollten im Juni einen Rekord erreichen.
Zur übrigen Wirtschaft sagte Putin auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg am 4. und 5. Juni, die Inflation sei das größte Problem, und räumte eine bewusste Verlangsamung ein. Finanzbeamte sollen ihm gesagt haben, dass die Kriegsausgaben nicht finanzierbar seien. Die russische Zentralbank senkte am 19. Juni ihren Leitzins, nachdem die Wirtschaft geschrumpft war. Am 22. Juni fiel der russische Aktienmarkt um mehr als 4 Prozent, und die Gazprom-Aktie sank erstmals seit 2009 unter 100 Rubel. Apple entfernte VK-Apps aus seinem App Store, und der Kreml verlangte eine Erklärung.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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