Russland im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Russlands Wirtschaft war im September 2026 geprägt von der Übernahme westlicher Unternehmenswerte, neuen Sanktionsentscheidungen der USA und der EU und den Folgen ukrainischer Angriffe auf die Energiebranche.
Am 17. und 18. September stellte Präsident Wladimir Putin die russischen Tochterunternehmen von Nestlé und Auchan unter vorläufige staatliche Verwaltung, auch Vermögenswerte von Leroy Merlin waren betroffen; mit der Aufsicht wurde das Unternehmen L.E.V. Management betraut. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, der Schritt betreffe nur die Einführung einer externen Verwaltung der Vermögenswerte, und Nestlé erklärte, alle Optionen zu prüfen. Am 28. September stellte Putin die russischen Vermögenswerte des deutschen Händlers Metro unter vorläufige staatliche Verwaltung und genehmigte den Verkauf der russischen Tochter von Western Union an SoftEks. Am 17. September verlängerte er zudem das seit 2014 geltende Lebensmittelembargo bis Ende 2028.
Bei den Sanktionen bewegte sich an mehreren Fronten etwas. Am 19. September unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Russland-Sanktionsgesetz, das Zölle von bis zu 100 Prozent auf Länder erlaubt, die russisches Öl kaufen; Indien und China wurden als mögliche Ziele genannt, für US-Uranimporte gilt eine Ausnahme. Der Kreml erklärte, das Gesetz gefährde die Bemühungen um eine Regelung in der Ukraine. Indiens Importe russischen Öls gingen im Lauf des Monats zurück. Die EU verlängerte ihre Russland-Sanktionen Ende September um drei Jahre und nahm dabei die Milliardäre Alisher Usmanow und Michail Fridman von der Liste, nachdem Frankreich die Streichung Usmanows gefordert hatte; Lettland und die Ukraine lehnten den Schritt ab, und Litauen verhängte nationale Sanktionen gegen beide. Am 29. September hieß es in Berichten, Trump erwäge Sanktionserleichterungen im Gegenzug für die Freilassung politischer Gefangener, was Russland zurückwies.
Energie war das dritte Thema. Drohnenangriffe beschädigten nach Branchenberichten etwa die Hälfte der größten russischen Dieselraffinerien, und Raffinerien in Sysran, Saratow, Nowoschachtinsk und Perm standen zeitweise still. Russland verlängerte das Dieselexportverbot bis Ende Oktober und schränkte die Veröffentlichung von Kraftstoff- und Energiedaten ein. Die Öleinnahmen fielen zu Monatsbeginn auf ein Sechsmonatstief, während die Exporterlöse am 30. September mit einem Vierjahreshoch gemeldet wurden. Vostok Oil begann mit Verladungen in der Arktis, Russland unterbrach die Gaslieferungen nach Armenien für 11 Tage, und die Regierung billigte einen Dreijahreshaushalt mit höheren Steuern zur Finanzierung des Krieges sowie geplanten Kürzungen bei Sozialleistungen und Bildung im Jahr 2027. Russland und Nordkorea eröffneten am 8. September ihre erste Straßenbrücke.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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