Südeuropa im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Südeuropa war im Januar 2026 von Bahnunfällen in Spanien geprägt. Am 18. Januar kam es im Süden des Landes, nahe Córdoba, zu einer Kollision und Entgleisung von Hochgeschwindigkeitszügen, an der zwei Züge beteiligt waren und die den Verkehr zwischen Madrid und Andalusien unterbrach. Die gemeldeten Todesopfer lagen in den ersten Tagen zwischen 21 und 39 und stiegen bis zum 21. Januar auf 43; mehr als 150 Menschen wurden verletzt. Es zählt zu den schwersten Bahnunglücken in Spanien seit Jahrzehnten. Die Regierung ordnete eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke Madrid-Barcelona an, auf der Strecke Madrid-Valencia galten Geschwindigkeitsbeschränkungen. Ermittler fanden am entgleisten Zug Spuren eines gebrochenen Gleises. Am 21. Januar entgleiste in Barcelona ein Personenzug, eine Person starb, und am 22. Januar folgte der vierte Vorfall innerhalb einer Woche, als ein Zug mit einem Kran zusammenstieß. Bis zum 28. Januar wollte Spanien die Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Sevilla binnen zehn Tagen wiederaufbauen.
Das zweite Thema waren die US-Zolldrohungen im Zusammenhang mit Grönland. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte die Drohungen einen Fehler und sagte, sie habe Präsident Donald Trump gedrängt, eine Eskalation des Handelsstreits zu vermeiden. Führungspersonen einer Partei ihrer Regierungskoalition stellten die Drohungen als positive Entwicklung dar. Die Mailänder Börse schloss am 19. Januar um 1,32 Prozent niedriger, ein Verlust von 14,4 Milliarden Euro an Marktwert, und gab am nächsten Tag erneut nach, als das Europäische Parlament die Aussetzung des Handelsabkommens zwischen der EU und den USA betrieb.
Weitere Meldungen betrafen einzelne Länder. Italien forderte ein Einfrieren der CO2-Grenzabgabe der EU und zeigte sich zugleich bereit, das EU-Handelsabkommen mit dem Mercosur-Block zu unterzeichnen. Die Fahrzeugproduktion von Stellantis in Italien sank 2025 um 20 Prozent auf unter 380.000 Einheiten. Griechenland bot Landwirten billigeren Treibstoff und Entschädigung für Ernteschäden an, um landesweite Straßenblockaden zu beenden. Spanien genehmigte das Projekt Madrid Nuevo Norte, und Venture Global gewann ein Schiedsverfahren, das Repsol angestrengt hatte. EasyJet meldete einen Anstieg der Verluste um 52 Prozent.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
Klicken Sie im Diagramm oben auf einen Tag, um das Tagesbriefing zu lesen.