Daily brief
Rio Tinto hat die erste Ladung Lithium von seinem Rincon-Projekt in Argentinien verschifft und damit den Beginn der kommerziellen Förderung vor Ort eingeläutet. Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der Strategie des Bergbaukonzerns, in Batteriemetalle zu expandieren. Die Verschiffung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die weltweite Nachfrage nach dem für Elektroautos wichtigen Lithium weiter wächst.
Der britische Schatzkanzler erklärte, das Land sei bereit, eine Freigabe aus den globalen Ölreserven nach dem Konflikt mit dem Iran zu unterstützen. Derweil warnt der Reedereiriese Maersk, die Kriegskosten würden an Verbraucher weitergegeben, und britische Haushalte mit Heizöl stehen vor einem 'erschreckenden' Preisanstieg.
Die Mongolei übt Druck auf Rio Tinto aus, die als 'ungerecht' bezeichneten Bedingungen für die 18 Milliarden Dollar teure Erweiterung der Kupfermine Oyu Tolgoi neu zu verhandeln.
Cathay Pacific bietet einen Flug von Sydney nach London für 20.000 Pfund an, während der Luftraum gestört ist; British Airways streicht unterdessen Nahost-Flüge mit Verweis auf Instabilität.
Chevron und Shell stehen laut Quellen kurz vor ihren ersten großen Ölförderabkommen in Venezuela, seit die USA Präsident Maduro gefangen genommen haben.