Daily brief
Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Haltung seiner Regierung verteidigt, sich keinen US-israelischen Militärschlägen gegen den Iran anzuschließen und auf diplomatische Verhandlungen zu drängen. Diese Position behielt er trotz eines Berichts über eine US-Anfrage für Zugang zu britischen Stützpunkten bei. Er reagierte damit auf Kritik von US-Präsident Donald Trump, der ihn privat aufgrund der Politik als 'Verlierer' bezeichnet haben soll.
Der Leiter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 wird sich mit dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides treffen, während Zypern seine Sicherheitskonsultationen verstärkt. Zuvor hatte Christodoulides erklärt, die britische Haltung zu Stützpunkten habe 'Ärger' verursacht.
Großbritannien hat eine Visum-'Notbremse' für vier Länder verhängt und gesponserte Studienvisa ausgesetzt, um dem mutmaßlichen Visummissbrauch entgegenzuwirken.
Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat es abgelehnt, eine US-amerikanische und britische Militärpräsenz in seinem Land zuzulassen.
Mauritius plant, Großbritannien wegen Verzögerungen in Bezug auf die Chagos-Inseln zu verklagen.