Daily brief
Delegationen aus Russland, der Ukraine und den USA haben eine neue Gesprächsrunde zum Krieg in der Ukraine in Genf abgehalten. Die als sehr angespannt beschriebenen Verhandlungen sind die ersten direkten Gespräche dieser Art zwischen Russland und der Ukraine seit fast vier Jahren Krieg. Die Erwartungen an einen Durchbruch werden als gering eingeschätzt, die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit und habe sein Team mit der Arrangierung von Verhandlungen beauftragt. Er äußerte sich zudem zur Möglichkeit, Präsidentschaftswahlen parallel zu einem Referendum abzuhalten.
US-Unterhändler führten in Genf separate diplomatische Gespräche zum iranischen Atomprogramm, während sie zugleich die Ukraine-Verhandlungen vermittelten.
Der frühere US-Präsident Donald Trump forderte die Ukraine auf, rasch eine Einigung mit Russland zu erzielen, und erklärte, Kiew müsse 'schnell' an den Verhandlungstisch kommen.