Daily brief
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf dem Iran vor, den Krieg im Nahen Osten ausweiten zu wollen, und nannte den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen 'schwachen Verbündeten' des Iran. In einem Interview äußerte er Unterstützung für Angriffe auf iranische Militärziele und sprach über mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Selenskyj erwähnte zudem eine Zusammenarbeit mit Ländern des Nahen Ostens.
Das Kreml erklärte, dass für den Nahen Osten geplante Ukraine-Friedensgespräche in Abu Dhabi angesichts des anhaltenden Konflikts dort 'kaum möglich' seien.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán forderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, die Ukraine zum Wiederaufnahme des Öltransits aus Russland zu drängen, während der neue niederländische Premierminister erklärte, dieser Forderung 'offen' gegenüberzustehen.
Europäische Hauptstädte wehren sich gegen das ukrainische Ansinnen für ein beschleunigtes EU-Beitrittsverfahren, wobei Ungarn erklärt, die Ukraine könne der EU nicht beitreten.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow behauptete, die Ukraine sei 'nazifiziert' und 'militarisiert'.