Daily brief
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte den ungarischen Premierminister Viktor Orbán während eines Besuchs in Budapest davor, ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen der EU für die Ukraine zu blockieren, wobei er auf Proteste traf. Selenskyj erklärte zudem, die Druzhba-Ölpipeline könne innerhalb von anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen werden, und konterte damit frühere Aussagen Orbáns zu ihrem Zustand. Ungarn seinerseits hat angeboten, die Öllieferungen an die Ukraine über die Pipeline wieder aufzunehmen.
Polens Zentralbankchef erklärte, ein Vorschlag zur Nutzung von Zentralbankreserven für einen 'SAFE'-Verteidigungsfonds würde die Reserven nicht aufbrauchen, und prüft zudem mögliche Goldverkäufe zur Finanzierung von Verteidigungsausgaben.
Der CEO von Wizz Air erwartet, dass sich die Auswirkungen der Spannungen mit Iran auf den Betrieb der Fluggesellschaft ab April abschwächen, nachdem eine Gewinnwarnung die Aktienkurse hatte einbrechen lassen.
Polens stellvertretender Minister für Staatsvermögen erklärte, die Regierung arbeite an Lösungen für die Bergbauindustrie.
Italien hat seine Wirtschaftspartnerschaften mit Tschechien ausgebaut.