Daily brief
Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar kündigte Reisen zunächst nach Warschau und dann nach Brüssel an, um EU-Gelder freizugeben, was nach Orbáns Wahlniederlage eine außenpolitische Wende signalisiert. Ungarische Vermögenswerte stiegen auf Rekordhöhen, da die Märkte die Aussicht auf verbesserte EU-Beziehungen begrüßten; der Forint sprang auf ein Drei-Jahres-Hoch. Magyar erklärte zudem, Ungarn werde ein EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine nicht blockieren, womit er Orbáns frühere Haltung umkehrt.
Die Ölpreise stiegen aufgrund von Befürchtungen einer iranischen Blockade auf über 100 Dollar pro Barrel, während der Forint aufgrund der ungarischen Wahlergebnisse zulegte.
Ein Bericht zeigte, dass die polnischen Verteidigungsausgaben das BIP nicht ankurbeln, während Experten erklärten, polnische Banken seien für die wirtschaftliche Sicherheit von zentraler Bedeutung und ihre Rolle in der Entwicklung müsse gestärkt werden.
Die MLP Group schloss den Kauf eines Investitionsgrundstücks nahe einem Wiener Bahnhof ab.
Ungarn werde nach Orbáns Wahlniederlage an seinem Veto gegen EU-Sanktionen gegen Israel festhalten, ließ die scheidende Regierung verlauten.