Loading...
Der Irak steckt in einer regionalen Sicherheitskrise, die durch die Konfrontation zwischen Iran und Israel ausgelöst wurde, was zu Luftraumsperrungen und Drohungen bewaffneter Gruppen führt, während die Regierung gleichzeitig große Energiegeschäfte verfolgt und in einem maritimen Streit mit Kuwait diplomatisch isoliert dasteht.
Februar 2026
Woche vom 23. Feb., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Der Energiesektor des Irak durchläuft eine bedeutende Neuausrichtung mit großen internationalen Geschäften, während die Infrastruktur durch regionale Konflikte gestört wird. Chevron will das West Qurna 2-Ölfeld von Lukoil übernehmen, und eine türkisch-britische BP-Partnerschaft verändert die Machtdynamik im Norden. Allerdings wurden Gasexporte vom Feld Khor Mor in die Kurdistan-Region gestoppt, und Luftraumsperrungen haben den Flugverkehr beeinträchtigt.
Die irakische Regierung steht in ihrem maritimen Grenzstreit mit Kuwait diplomatisch isoliert da, während die Golfstaaten Kuwait unterstützen. Gleichzeitig ist das Land Schauplatz hochrangiger Diplomatie, sein Außenminister besprach die Iran-USA-Atomgespräche und ein US-Gesandter traf Ex-Premierminister Maliki. Spannungen mit der Türkei wegen PKK-Äußerungen bestehen fort.
Die Sicherheitslage im Irak wird vom Übergreifen der Iran-Israel-Konfrontation beherrscht, was zur Schließung des Luftraums wegen überfliegender Raketen führte. Bewaffnete Gruppen haben US-Stützpunkte bedroht, und Luftangriffe töteten Menschen in Jurf al-Sakhar und Babil. Deutschland zog Truppen ab und verwies auf regionale Spannungen, während die USA ihre Luftstreitkräfte ausbauten.
Die dominante gesellschaftliche Spannung dreht sich um das ungelöste Erbe des IS, wobei ehemalige Kindersoldaten auf Repatriierung hoffen und Wetter die Überstellung von Gefangenen aus Syrien in den Irak verzögert. Kurdische iranische Gruppen im Irak beobachten zudem politische Veränderungen im Iran.