Daily brief
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Rhetorik gegen Israel verschärft und das Land als den ultimativen Bösewicht im Nahen Osten dargestellt, wobei er warnte, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wie Hitler enden werde. Erdogans Äußerungen erfolgen im Rahmen einer breiteren diplomatischen Kampagne der Türkei, sich als Führungsmacht in der Region zu positionieren. Das israelische Kabinett soll angeblich 350 Millionen Dollar zur Errichtung von 61 neuen Siedlungen im Westjordanland genehmigen, ein Schritt, der internationale Kritik hervorgerufen hat.
Slowenien hat laut The Straits Times sein Verbot des Waffenhandels mit Israel aufgehoben.
Die Staatsanwaltschaft hat Yonatan Urich in der Affäre um Geheimdokumente angeklagt, während ein Berater Netanjahus wegen schwerer Spionage angeklagt wurde und ein Betretungsverbot für das Büro des Ministerpräsidenten erhielt.
Netanjahus Likud-Partei erklärt, er werde zur Wiederwahl antreten, während seine Koalition 139 Tage vor der Wahl ihre komfortable Mehrheit verliert.