Levante im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Im Levante-Raum war im Januar 2026 die Lage der Kurden in Syrien das wichtigste gesellschaftliche Thema. Nach tödlichen Zusammenstößen in Aleppo protestierten Kurden am 13. Januar gegen Vertreibungen aus Vierteln der Stadt, und bis zum 16. Januar flohen Hunderte in von der Regierung kontrollierte Gebiete vor einem möglichen Angriff auf kurdische Kräfte. Am selben Tag erließ Präsident Ahmed al-Scharaa ein Dekret, das syrischen Kurden erstmals Staatsbürgerschaft und Sprachrechte zusprach, Kurdisch zur Landessprache erklärte und das Newroz-Fest anerkannte. Am 19. Januar wurden auf den Straßen von Rakka nach dem Ende der kurdisch geführten Herrschaft dort Rufe nach einem geeinten Syrien laut.
Die Waffenruhe mit den SDF sollte um den 24. Januar auslaufen und wurde verlängert. Am 25. Januar öffnete Syrien einen humanitären Korridor in die kurdische Stadt Kobane. Einwohner beschrieben dort weiterhin eine Belagerung und Engpässe, die Zahl der Flüchtlinge in den kurdischen Gebieten wurde mit 350.000 angegeben, und am 31. Januar sagten eine Hilfsorganisation und ein Abgeordneter, die Türkei habe einen Hilfskonvoi in die Stadt blockiert. Auch das Schicksal vermisster Personen nach Gefangenenfreilassungen durch die SDF fand Beachtung.
Im Libanon streikten Beschäftigte des öffentlichen Dienstes für höhere Löhne, und die Proteste verstärkten sich bis zum 29. Januar. Der Mufti des Landes forderte ein staatliches Waffenmonopol, und Palästinenser im Libanon reagierten darauf, dass das UNRWA Palästina aus seinem Lehrplan entfernte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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