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Sudans Bürgerkrieg verschärft sich, während die Rapid Support Forces wegen Gräueltaten in El Fasher zunehmenden internationalen Sanktionen ausgesetzt sind. Parallel dazu verfolgt die Regierung diplomatische Normalisierung und kündigt neue Ressourcenfunde an, um den wirtschaftlichen Zusammenbruch abzufedern.
Februar 2026
Woche vom 23. Feb., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Sudans Wirtschaft ist weiterhin von externer humanitärer Hilfe und neuen Ressourcenankündigungen abhängig. Die VAE sagten 500 Millionen US-Dollar an Hilfe zu und unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung mit dem WFP, während Sudan einen bedeutenden Gold- und Eisenfund sowie einen Plan zur Steigerung der Stromerzeugung bekannt gab. Visa richtete zudem einen neuen Digitalzahlungs-Hub für Sudan ein.
Sudans Regierung festigt regionale diplomatische Beziehungen und lehnt Engagement mit den RSF ab. Sie verurteilte den Besuch des RSF-Chefs in Uganda, kehrte nach zwei Jahren zum ostafrikanischen Block zurück und koordinierte mit Ägypten, um einseitige Nil-Aktionen abzulehnen. Die UN ernannte einen neuen Gesandten für Sudan, und die VAE begrüßten einen US-Friedensplan.
Die Sicherheitslage ist durch extreme Gewalt gegen Zivilisten und zunehmenden internationalen Druck auf die RSF geprägt. Die UN meldeten, dass die Tötungen von Zivilisten 2025 mehr als verdoppelt wurden, und nannten Beweise für Völkermord in El Fasher, was den UN-Sicherheitsrat und die USA veranlasste, RSF-Kommandeure zu sanktionieren. Sudans Armee meldete einen taktischen Sieg durch die Durchbrechung einer Rebellenbelagerung einer wichtigen südlichen Stadt.
Die sudanesische Gesellschaft durchlebt eine katastrophale humanitäre Krise, die von Hungersnot und systematischen Gräueltaten geprägt ist. UN-Ermittler fanden Beweise für Völkermord in El Fasher, die Unterernährung von Kindern erreichte katastrophale Ausmaße, und ein Bootsunglück auf dem Nil forderte mindestens 21 Todesopfer. Ein Bericht dokumentierte die Hinrichtung behinderter Menschen durch die RSF.