Europäische Union im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im Mai 2026 wurde die Sicherheitslage der Europäischen Union von russischen Drohnen und Raketen bestimmt. Am 29. Mai verletzte ein russischer Drohnenangriff in Rumänien zwei Menschen und löste Empörung bei der NATO und der EU aus. Russland erklärte, es gebe keine Belege für den Einsatz seiner Drohnen in der EU. Zuvor, am 24. Mai, hatte Russland Kiew mit einer Oreshnik-Rakete beschossen, und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte den Angriff einen Terrorakt. Russland drohte anschließend mit neuen Luftangriffen auf Kiew. Von der Leyen, die wegen Drohnenvorfällen nach Litauen reisen sollte, kündigte am 26. Mai an, Drohnen und Desinformationskampagnen zu bekämpfen. Die NATO hielt Manöver nahe der russischen Grenze ab, und Lettlands Präsident forderte EU-Unterstützung für Regionen, die von Drohneneinflügen betroffen sind.
Auch an der eigenen Verteidigung arbeitete die EU. Rund um den 4. und 5. Mai testete sie ihre Beistandsklausel in der ersten Verwaltungsübung seit 2022 und simulierte dabei einen Angriff auf einen Mitgliedstaat sowie hybride Bedrohungen. Sie startete eine Drohnenallianz mit der Ukraine und öffnete die Bewerbung für Gründungsmitglieder. Ein EU-Kommissar kündigte ein "militärisches Schengen" an, das die Bewegung von Truppen und Material zwischen den Mitgliedstaaten beschleunigen soll. Polen erklärte, es werde bis Ende Mai Rüstungsgeschäfte im Wert von 27 Milliarden Dollar im Rahmen des EU-Programms SAFE abschließen, und die Ukraine wollte mit einem EU-Kredit 20 Kampfflugzeuge aus Schweden kaufen. Deutschland unterstützte Pläne für eine EU-Aufklärung, und die OCCAR bestellte 72 Radhaubitzen RCH 155 für die britische Armee.
Weitere Themen waren eine neue EU-Strategie gegen Terrorismus mit dem Ziel, Drogenkartelle zu beseitigen, ein Aufruf der EU zu koordiniertem internationalem Vorgehen gegen das Sinaloa-Kartell und die Forderung nach Antworten, nachdem auf ein Seenotrettungsschiff im Mittelmeer geschossen worden war. Wladimir Putin ersetzte den Befehlshaber der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte durch einen General, gegen den die EU Sanktionen verhängt hat.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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