Australien im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Mai 2026 reichte die australische Bundesregierung eine Klage gegen das US-Unternehmen 3M wegen der Verschmutzung durch PFAS, die sogenannten Ewigkeitschemikalien, ein. Die am 28. Mai angekündigte Klage fordert 1,4 Milliarden Dollar und gehört zu den größten Umweltklagen in der Geschichte des Landes. Sie wirft dem Unternehmen vor, seit Jahrzehnten von den Gesundheits- und Umweltrisiken gewusst zu haben. 3M hatte sich noch nicht geäußert. Am selben Tag erklärte die australische Verbraucherschutzbehörde, sie verklage Amazon wegen des Verkaufs von Knopfzellen und werfe dem Unternehmen Sicherheitsmängel vor.
Die Außenpolitik war das zweite Hauptthema. Ein US-Gericht setzte am 14. Mai die Sanktionen gegen Francesca Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für die palästinensischen Gebiete, aus, und die USA hoben sie um den 20. und 21. Mai auf. Am 28. Mai setzten die USA sie erneut auf ihre Sanktionsliste. Australien schloss sich der internationalen Verurteilung der Behandlung von Aktivisten der Gaza-Flottille durch Israel an; Außenministerin Penny Wong nannte sie schockierend und inakzeptabel. Wong sagte außerdem, Australiens Wettbewerb mit China im Pazifik werde nie enden. Premierminister Anthony Albanese, ein Jahr nach Beginn seiner zweiten Amtszeit, sagte, die USA spielten eine andere Rolle. Australien und Japan unterzeichneten Abkommen zu Energie, Verteidigung und kritischen Rohstoffen, und am 30. Mai lobte der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Australien dafür, mehr zu leisten.
Die Innenpolitik drehte sich um die nächste Wahl. Albanese sah sich Fragen des Schatzmeisters zu den Kosten seines Kinderbetreuungsplans gegenüber, und der Liberalen-Abgeordnete Tim Wilson sagte, die Wähler würden ihn wegen der hohen Lebenshaltungskosten abstrafen. Die Liberale Partei ernannte am 29. Mai den früheren Premierminister Tony Abbott zum Parteivorsitzenden. One Nation erklärte, ihr nächstes Ziel sei der Westen Sydneys, doch Analysten stellten die Strategie in Frage. Die Untersuchung zum Massaker von Bondi hielt ihre erste öffentliche Anhörung ab, bei der Australier jüdischen Glaubens aussagten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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