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Neuseelands 30-Tage-Zeitraum ist geprägt von einer deutlichen geopolitischen Neuausrichtung hin zu Indien und dem Pazifik, während die heimische Inflation und ein diplomatischer Streit mit China über die 'Geh zurück'-Bemerkung eines Ministers gegenüber einem in China geborenen Abgeordneten das Bild der Offenheit des Landes belasten.
Die Wirtschaft steht unter Inflationsdruck, was die Zentralbank am 8. Juli zu einer Anhebung des Leitzinses veranlasste. Die Inflation im zweiten Quartal stieg aufgrund eines Anstiegs der Treibstoffpreise, und Hedgefonds haben den größten Netto-Short auf den neuseeländischen Dollar seit 2006 aufgebaut, was die Marktbesorgnis widerspiegelt.
Die Politik wird von einer diplomatischen Krise mit China dominiert, nachdem ein Minister einem in China geborenen Abgeordneten sagte, er solle 'zurückgehen', was einen formellen Protest aus Peking auslöste. Gleichzeitig vertiefte Neuseeland die Beziehungen zu Indien durch den Besuch von Premierminister Modi und eine strategische Partnerschaft, während es erwägt, einem Verteidigungsbündnis mit Australien und Fidschi beizutreten.
Die Sicherheitshaltung verhärtet sich mit neuen Beschaffungen von Langstrecken-Drohnen und Loitering Munition, und eine P-8A Poseidon feuerte bei einer Übung Harpoon-Raketen ab. Chinas Langstreckenraketentest im Südpazifik fügt eine regionale Sicherheitsdimension hinzu.
Die Gesellschaft ringt mit einem kulturellen Brennpunkt um die Benennung einer neuen Fähre nach Captain Cook, wobei Beamte Kritiker als 'snivelling wokesters' abtun, während der erste Nachweis der H5-Vogelgrippe und Erdbebenwarnungen die öffentlichen Sorgen verstärken.