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Am 19. Juni 2026 lobte EU-Ratspräsident António Costa Zyperns „unermüdlichen Einsatz“ während seiner EU-Ratspräsidentschaft. Zugleich waren sich die EU-Staats- und Regierungschefs beim Umgang mit Russland uneins. Handelsblatt, Der Spiegel und die Frankfurter Allgemeine schrieben, eine Russland-Initiative von Costa habe Merz verärgert, im Streit darüber, wer mit Putin verhandeln soll. Beim EU-Gipfel mahnte Merz zur Geduld, und die Süddeutsche Zeitung schrieb, er wehre sich gegen die Außenpolitik aus Brüssel. TASS zitierte Merz mit den Worten, die Ukraine könne im Krieg kein EU-Mitglied werden, und Macron mit der Einschätzung, die EU könne bei einer Regelung für die Ukraine nicht vermitteln.
Ein Streit zwischen Kaja Kallas und Israel löste gemischte Reaktionen unter den EU-Staats- und Regierungschefs aus. Kallas sagte, die Äußerung des israelischen Außenministers sei überraschend gekommen, und russische Medien schrieben, ein Duma-Abgeordneter habe nach Kallas' Worten auf Folgen von EU-Drohungen hingewiesen. Beim EU-Haushalt drängte Merz auf Kürzungen und sagte: „Die Zahlen müssen runter.“
by WorldBrief & Maksim Micheliov | AI-generated summary
Die Narrativ-Koalitionen, die dieses Ereignis einordnen, jede mit ihrer eigenen Deutung.
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