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Unter America First haben Verbündete vom US-Schutz profitiert, ohne zu zahlen, und müssen nun ihren Anteil leisten oder eine Neuausrichtung der Beziehung hinnehmen.
Diese Position vertritt, dass die Verbündeten der USA unter „America First“ vom amerikanischen Schutz profitiert haben, ohne zu zahlen, und nun ihren Anteil leisten oder eine Neuausrichtung der Beziehung hinnehmen müssen. Ihre Befürworter wenden den Gedanken auf Verteidigungsausgaben, Handel und Regulierung an: Europa solle mehr für die eigene Sicherheit tun, US-Zölle seien gerechtfertigt, und EU-Vorschriften für Technologiekonzerne seien Überregulierung.
Vertreten wird die Position von US-Akteuren und US-Medien. Sie erscheint in mehreren transatlantischen Streitfragen: den strategischen Spannungen zwischen Europa und den USA, Handelsstreit und Zöllen, der Lastenteilung in der Verteidigung und den US-Sicherheitsgarantien, der Techregulierung und digitalen Souveränität sowie der europäischen strategischen Autonomie, die sie für eine Illusion hält. Auch im Bruch zwischen den USA und Kanada tritt sie auf und hält US-Druck dort für gerechtfertigt.
Andere Positionen entgegnen, die inneren Streitigkeiten des Westens offenbarten Heuchelei, Uneinigkeit und Niedergang, und die USA seien ein unzuverlässiger Verbündeter, der mehr nehme, als er liefere. Die jüngsten Ereignisse passen zu dem Muster, das ihre Befürworter beschreiben: Zolldrohungen gegen die EU wegen eines Kanada-Plans und wegen Strafen gegen US-Techkonzerne sowie eine Überprüfung der US-Truppen in Europa mit Kritik an den Verteidigungsausgaben der Partner. Die angekündigte Aufhebung der Zölle auf irischen Whiskey zeigt denselben Hebel als Belohnung.
America First
6 Positionen
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