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Erdogans Türkei ist ein doppelzüngiger, feindseliger Akteur, dessen Ambitionen die regionale Stabilität bedrohen.
Diese Position vertritt, dass Erdogans Türkei ein doppelzüngiger, feindseliger Akteur ist, dessen Ambitionen die regionale Stabilität bedrohen. Ihre Befürworter beschreiben die Türkei als unzuverlässigen NATO-Verbündeten und als Opportunisten, der ein Doppelspiel treibt, und verweisen auf ihre Verbindungen zu Hamas und Russland sowie auf ihre maritimen Ansprüche unter dem Schlagwort „Blaues Vaterland“ als Gründe, sie als aufstrebenden Rivalen zu behandeln.
Getragen wird sie von israelischen Medien. Sie erscheint im Streit um die Türkei als umkämpfte Regionalmacht, im Gegensatz zwischen der Türkei und Israel, bei der Rolle der Türkei als regionaler Vermittlerin, die sie opportunistisch und doppelzüngig nennt, und bei der Ausstrahlung des Iran-Kriegs auf die Türkei, wo sie die Türkei auf der falschen Seite sieht.
Die Gegenposition hält die Türkei für eine legitime, unabhängige Mittelmacht und eine unverzichtbare Vermittlerin, nicht für einen Juniorpartner, dem man Vorgaben machen könne. Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie Israel und die Türkei sich nach einem israelischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien gegenseitig warnten; die Türkei bestritt, dort Truppen zu haben, und sagte Damaskus militärische Unterstützung zu. Sie zeigen auch, dass die Türkei eine Interpol-Fahndungsnotiz gegen Netanjahu beantragt, dessen Büro Erdogan einen antisemitischen Diktator nannte.
Warnung vor unzuverlaessigem NATO-Partner
4 Positionen
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