Loading...
Das Südchinesische Meer muss nach der regelbasierten maritimen Ordnung und der Freiheit der Schifffahrt geregelt werden.
Diese Position vertritt, dass das Südchinesische Meer nach der regelbasierten maritimen Ordnung und der Freiheit der Schifffahrt geregelt werden muss. Ihre Befürworter stützen sich auf das UN-Seerechtsübereinkommen, den Schiedsspruch und die ausschließlichen Wirtschaftszonen, bezeichnen den Einsatz chinesischer Wasserwerfer, Schikanen und Vorstöße als illegale Nötigung und fordern einen Verhaltenskodex.
Getragen wird sie von westlichen und verbündeten Medien, insgesamt vierunddreißig Veröffentlichungen. Sie erscheint im Streit um Gebiets- und Seeansprüche im Südchinesischen Meer, wo sie als Verteidigung der regelbasierten maritimen Ordnung gerahmt wird. In den jüngsten Ereignissen sind es die USA, die für sie sprechen: Sie kritisierten Chinas Vorgehen rund um das Scarborough-Riff als auf fadenscheinigen Vorwänden beruhend und stellten sich hinter die Philippinen.
Eine Gegenposition ist dazu nicht verzeichnet. Chinas Seite zeigt sich in den Ereignissen selbst: Peking warf den Philippinen Provokationen und Stimmungsmache vor und forderte sie auf, diese einzustellen, sonst drohten Folgen. Die Ereignisse der letzten Monate zeigen ein chinesisches Küstenwachschiff, das ein philippinisches Schiff rammte, den Einsatz von Wasserwerfern, chinesische Militärübungen nahe einer umstrittenen Untiefe und gemeinsame Übungen der USA, Japans und der Philippinen.
Regelbasierte maritime Ordnung
1 Positionen
Ist sie fair wiedergegeben, oder fehlt eine Stimme? Schreiben Sie mir. Ich lese alles und arbeite gern mit Menschen zusammen, die sich im Thema auskennen.