Daily brief
Das US-Justizministerium hat den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro unter anderem wegen Drogenhandels, Mordes und Terrorismusunterstützung angeklagt – erstmals wird ein ehemaliges Staatsoberhaupt vor einem US-Gericht für Handlungen während seiner Amtszeit angeklagt. Die Anklage, die in Washington D.C. eingereicht wurde, wirft Castro vor, ein kriminelles Unternehmen geführt zu haben, das Kokain in die USA schmuggelte und kolumbianischen Rebellen Unterschlupf gewährte. Kuba hat Empörung geäußert und erklärt, es wolle verhandeln, vertraue den USA aber nicht, während Russland seine Unterstützung für Kuba zusagte, da die USA die „Schlinge“ enger ziehen. (ongoing coverage)