Daily brief
Der weltgrößte Ölfelddienstleister bereitet sich auf einen Markteintritt in Venezuela vor, in Erwartung einer politischen Öffnung unter einer möglichen neuen Trump-Regierung. Dies geschieht, während die US-Fracking-Industrie als anfällig für einen Zustrom venezolanischen Rohöls gilt und die USA ihren ersten Ölverkauf aus Venezuela im Wert von 500 Millionen Dollar abschließen. Chevron soll zudem diese Woche eine erweiterte Lizenz für seine Aktivitäten in dem Land erhalten.
Venezolanische Beamte sind auf die Plattform X zurückgekehrt, was das offenbar Ende eines unter Präsident Nicolás Maduro verhängten Verbots signalisiert.
Der spanische Außenminister erklärte, EU-Sanktionen gegen Venezuela würden logischerweise wegfallen, wenn das Land positive Schritte unternimmt.
Die US-Regierung hat Beschlagnahmebeschlüsse gegen mit Venezuela in Verbindung stehende Öltanker beantragt.
TotalEnergies wird nicht überstürzt nach Venezuela zurückkehren und verweist auf einen Investitionsbedarf von 100 Milliarden Dollar, während einige kanadische Arbeiter ihre Bereitschaft bekunden, dort zu arbeiten.