Daily brief
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat vor einem Bundesgericht in New York nicht schuldig zu den Vorwürfen des Narco-Terrorismus und Drogenhandels plädiert und bleibt bis zu seiner nächsten Anhörung im März in Haft. Die US-Regierung bezeichnete seine Festnahme als Strafverfolgungsmaßnahme, während Russland sie als gesetzlos verurteilte. Der Schritt hat Präsident Donald Trump bestärkt, der erklärte, die USA seien in Venezuela 'verantwortlich'.
Delcy Rodríguez ist als Venezuelas Interimspräsidentin vereidigt worden, wobei Maduros Sohn ihr die Loyalität zusicherte. Bei der Zeremonie wurden die Namen von Hugo Chávez und Nicolás Maduro beschworen.
Präsident Trump hat Venezuelas Interimsführerin gedroht, 'das Richtige zu tun', und mögliche US-Militäraktionen gegen mehrere andere Länder angedeutet, ohne dass konkrete Schritte erfolgt sind.
Chinas Botschafter bei der UN verurteilte die US-Aktionen in Venezuela als 'illegale und tyrannische Akte' und forderte die sofortige Freilassung Maduros.
Kuba bestätigte den Tod von 32 seiner Bürger bei der US-Operation gegen Venezuela, während ein US-Senator warnte, Kubas 'Tage seien gezählt'.