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Rumänien und Bulgarien erleben eine doppelte Krise: Ein russischer Drohnenangriff auf Rumänien löst NATO-Verurteilung und einen diplomatischen Bruch aus, während beide Länder mit politischer Instabilität—Rumäniens Regierung stürzt und Bulgariens neuer Premier Radev tauscht Institutionen aus—und wirtschaftlichem Druck durch Inflation und EU-Defizitverfahren kämpfen.
Mai 2026
Woche vom 25. Mai, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
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Rumäniens Wirtschaft zeigt gemischte Signale: Die Zentralbank gab bis zu 2 Milliarden Euro aus, um den Leu während der politischen Unruhen zu stabilisieren, während die EBRD Garantien in Höhe von 270 Millionen Euro an Banken vergab. Bulgarien droht nach dem Euro-Beitritt ein EU-Defizitverfahren mit schwächerem Wachstum und höherer Inflation.
Rumäniens Regierung stürzte am 5. Mai durch ein Misstrauensvotum und löste politische Unruhen aus. In Bulgarien trat Premier Radev am 8. Mai sein Amt an und begann sofort, Staatsinstitutionen durch vorzeitige Entlassungen umzugestalten, während er auch den Aufenthalt von US-Militärflugzeugen aufgrund eines Visastreits verkürzte.
Eine russische Drohne traf am 29. Mai ein Wohnhaus in Rumänien, was NATO-Verurteilung und die Schließung des russischen Konsulats durch Rumänien auslöste. Putin äußerte sich zu dem Vorfall, und Russland warnte Rumänien vor weiteren Vorfällen. Bulgarien blockierte US-Tankerflugzeuge von seinen Stützpunkten aufgrund eines Visastreits.
Bulgarien steht unter einer dominanten sozialen Spannung wegen Drogenkonsums unter Jugendlichen, den Experten als größtes soziales Problem des Landes bezeichnen, während es auch Kritik wegen mangelnder Ebola-Vorsorge und langsamen Zugangs zu innovativen Medikamenten gibt. Rumänien konzentriert sich auf kulturelle Veranstaltungen wie Kindertagskonzerte und Baumschutz.